Was ist der Zürcher Hausärztetag?

Der Zürcher Hausärztetag dient als Austauschplattform von Medizin und Politik im Kanton Zürich. Inputreferate bieten Einblicke in Perspektiven der Gesundheitspolitik, Universität, Patienten und Hausärzte zu einer aktuellen Thematik. In einer Podiumsdiskussion sollen Lösungsansätze erarbeitet werden die bei Gesprächen mit Entscheidungsträger eingebracht werden können.


Bisher fanden folgende Hausärztetage statt:


2. Zürcher Hausärztetag 2018: Junge Zürcher Hausärzte - Wo seid Ihr?


1. Zürcher Hausärztetag 2017: Welche Ärzte braucht der Kanton Zürich?

3. Zürcher Hausärztetag - Melden Sie sich jetzt an!

Anmeldung

Programmänderungen vorbehalten

2. Zürcher Hausärztetag - Rückblick

Am 4. Oktober fand im Belvoir Park in Zürich der 2. Zürcher Hausärztetag statt, organisiert durch mfe Haus- und Kinderärzte Zürich. Nebst dem Vorstand nahmen rund 40 Gäste teil. Unser Präsident Ricardo Torriani eröffnete mit einer kurzen Begrüssung den Tag, der unter dem Motto «Junge Zürcher Hausärzte – Wo seid ihr?» stattfand. Mit einem Inputreferat von Stefan Langenegger (Vorstandsmitglied und Mitglied JHas) erhielt das Publikum einen Einblick über die Nachfolgeproblematik aus Sicht der jungen Hausärzte.


Bildergalerie




weiterlesen...

Junge Hausärztinnen und junge Hausärzte wünschten sich vermehrt in einer Gruppenpraxis zu arbeiten und in einem Teilzeitpensum 60-80% angestellt zu sein, um so auch vermehrt am Familienleben teilnehmen zu können. Der Berufseinstieg soll in einem Angestelltenverhältnis erfolgen und erst in einem weiteren Schritt soll die Selbständigkeit angestrebt werden. Der sinnvolle Hausarztberuf soll durch die verbesserte Work-Life-Balance wieder ein Wunschberuf werden.


Erika Ziltener (Präsidentin Dachverband der Schweizer Patientenstellen), Thomas Weibel (Nationalrat glp, Mitglied Nationaratskommission für Soziale Sicherhiet und Gesundheit), Thomas Rosemann (Direktor Institut für Hausarztmedizin) und Philippe Luchsinger (Präsident mfe Haus- und Kinderärzte Schweiz) äusserten sich zu diesen Forderungen aus Sicht der Patienten, (national-)gesundheitspolitischer, hausarztmedizinischer und standespolitischer Sicht. Dabei wurden Themen wie Interprofessionalität und Strukturwandel angesprochen. Gerade im heutigen Informationszeitalter spiele der Hausarzt als wichtiger Generalist eine entscheidende Rolle, welche durch Versorgungsforschung wissenschaftlich nachweisbar ist. Am anschliessenden Podium diskutierten Claudio Schmid (Kantonsrat SVP, Präsident Komission für soz. Sicherheit und Gesundheit Kanton Zürich), Beatrice Beck Schimmer (Direkt. Universitäre Medizin Zürich), Ricardo Torriani, Stefan Langenegger, Linda Krauss (JHaS) und Luca Emmanuele (Leiter Einkaufsmanagement Leistungen CSS, Vertreter mediz. Fakultät Universität Zürich). Sie äusserten sich zu den Herausforderungen des Hausarztberufs durch den Strukturwandel und was insbesondere die Lehre aber auch Politik und Leistungserbringer dafür tun können, dass das kostengünstige hausarztbasierte Modell Schweiz nicht ausstirbt. Am anschliessenden Apéro riche wurden im informellen Rahmen Erfahrungen und Meinungen rege diskutiert.