9. Zürcher Hausärztetag 

EFAS: Chancen und Risiken für die Grundversorgung

Die «Einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen» (EFAS) und die zunehmende Ambulantisierung stellen die Gesundheitsversorgung im Kanton Zürich auf den Kopf. Immer mehr Leistungen sollen ambulant erbracht werden – und damit steigen die Anforderungen an Haus- und Kinderarztpraxen deutlich.

Doch unter welchen politischen Rahmenbedingungen kann dieser Wandel gelingen? Wie verhindern wir, dass aus der angestrebten Effizienzsteigerung eine Mehrbelastung für die Grundversorgung wird? Und wer sorgt dafür, dass Fehlanreize tatsächlich beseitigt werden – statt neue zu schaffen?

Der Zürcher Hausärztetag 2026 nimmt diese Fragen in den Fokus: Was bedeuten EFAS und «ambulant vor stationär» konkret für den Kanton Zürich? Welche Rolle übernehmen Haus- und Kinderärzt:innen künftig – und wie müssen Politik, Kanton und Gemeinden die ambulante Grundversorgung stärken, damit sie tragfähig bleibt?

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem ärztlichen Nachwuchs in der ambulanten Grundversorgung. Am diesjährigen Hausärztetag erhalten Sie Einblicke, wie die vielfältigen Herausforderungen am Standort Zürich strukturiert angegangen werden – mit dem Ziel, langfristig genügend Nachwuchs für die Haus- und Kinderarztmedizin zu gewinnen.

Zudem werden erstmals Resultate einer Studie präsentiert, die untersucht, welche Faktoren für Haus- und Kinderärzt:innen entscheidend sind, damit sie Studierende in ihren Praxen ausbilden können.

Denn klar ist: Ohne genügend Nachwuchs in der Haus- und Kinderarztmedizin lassen sich die politischen Ziele von EFAS und «ambulant vor stationär» langfristig nicht umsetzen. Eine starke ambulante Versorgung braucht starke Lehrpraxen.

 

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